Definition Knife Play ist die einvernehmlich erotische Nutzung von (meist echten, aber stumpfen) Messern, Klingen oder Skalpellen auf der Haut – ohne oder mit minimalem Schnitt. Es geht um die Mischung aus Angst, Vertrauen, Kälte des Stahls und absoluter Kontrolle. Es ist eines der intensivsten Edgeplay-Arten im BDSM.
Definition Kneeling ist eine der einfachsten, aber mächtigsten Praktiken im BDSM: der/die Submissive kniet bewusst vor dem/der Dominant*in – als Zeichen von Respekt, Hingabe, Gehorsam und Machtgefälle. Es ist kein „Toy“ nötig, kein Aufwand – nur ein Mensch, der sich freiwillig tief stellt, und einer, der diese Geste annimmt.
Definition „Kink“ ist der Oberbegriff für jede sexuelle Vorliebe, die von der gesellschaftlichen Norm abweicht – alles, was nicht „Vanilla“ (klassischer PIV-Sex in der Missionarsstellung) ist. Im BDSM-Kontext steht Kink für die unendliche Vielfalt einvernehmlicher, erotischer Praktiken, Fetische und Dynamiken, die über simple Penetration hinausgehen.
Definition Karada (jap. „Körper“) ist ein klassisches japanisches Seilbondage-Muster, das den gesamten Oberkörper (und oft auch die Genitalien) mit einem einzigen Seil in ein dekoratives, diamantförmiges Netz einhüllt. Es ist gleichzeitig Fesselung, Kunstwerk und erotisches Kleidungsstück – und eines der beliebtesten Einsteiger-Muster im Shibari.
Definition Interrogation Play ist eine intensive, meist psychologische BDSM-Szene, in der eine Person (der/die „Gefangene“) von einer oder mehreren Personen („Verhörer“, „Offizier“, „Agent“) verhört wird – mit dem Ziel, Informationen zu „erpressen“, Geständnisse zu erzwingen oder einfach die totale Kontrolle zu demonstrieren. Es ist eine Mischung aus Mindfuck, Fearplay, Sensory Deprivation und Impact – oft inspiriert von Militär-, Spionage- oder Gefängnisfilmen.
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