Spitting (Spucken)
Definition Spitting ist eine intime und demütigende Praktik im BDSM, bei der Speichel (oder Spucke) als Mittel der Dominanz, Markierung oder Erniedrigung verwendet wird. Der/die Dominant*in spuckt auf oder in den/die Submissive – ins Gesicht, in den Mund, auf den Körper oder Genitalien. Es ist ein roher, tabuisierter Akt, der Kontrolle, Besitz und Verletzlichkeit symbolisiert.
Typische Varianten
- Face Spitting: ins Gesicht spucken – klassische Demütigung
- Mouth Spitting: direkt in den offenen Mund, oft mit „Schlucken“-Befehl
- Body Spitting: auf Brust, Po oder Genitalien als Markierung
- Spit Kiss: Spucke beim Küssen austauschen
- Spit Play: Speichel als Gleitmittel oder für Humiliation
- Forced Spitting: Sub muss selbst spucken oder schlucken
- Kombiniert: mit Deepthroat, Facesitting oder Worship
Warum Spitting so wirkungsvoll ist Für den/die Sub:
- Ultimative Erniedrigung: „Du bist wert, dass ich auf dich spucke“
- Markierung: Speichel als flüssiger Besitzakt
- Sinnliche Intimität: Geschmack, Wärme, Feuchtigkeit
- Tabubruch: etwas „Ekliges“ wird erotisch
Für den/die Dom:
- Direkte Macht: ein natürlicher Akt wird zur Waffe
- Visuelle Dominanz: Spucke tropft, Sub schluckt
- Kontrolle über Würde und Reinheit
- Oft verbunden mit starker Erregung durch die Unterwerfung
Sicherheit & Hygiene
- Beide gesund: keine Erkältung, Mundinfekte oder STIs
- Einvernehmlich: Spitting kann emotional triggern – Limits klären
- Mundhygiene: vorher Zähne putzen, bei Bedarf Mundspülung
- Nicht in Augen: Reizung möglich
- Safeword gilt immer – Demütigung kann überwältigend sein
- Aftercare intensiv: abwaschen (wenn gewünscht), kuscheln, Bestätigung
- Bei Drinking: nur kleine Mengen – Speichel ist harmlos, aber Geschmack intensiv
Zusammenfassung Spitting ist die roheste Form der Markierung – ein simpler Akt, der Würde nimmt und doch tiefe Intimität schafft. Hier wird Speichel zur Flüssigkeit der Macht. Deshalb sagen viele Subs mit tropfendem Gesicht: „Wenn du in meinen Mund spuckst und ich schlucke, fühle ich mich nicht erniedrigt – sondern endlich dein: gezeichnet von dir, geschmeckt von dir, und dir auf die feuchteste Art gehörend.“
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