Facesitting (Queening)
Definition Facesitting, auch Queening oder Thronen genannt, ist eine Praktik im BDSM, bei der der/die Dominant*in (meist weiblich) sich mit dem Gesäß oder den Genitalien auf das Gesicht des/der Submissive setzt. Es kombiniert Breath Play, Smothering, Demütigung und orale Stimulation – der Sub dient als „Thron“ oder „Kissen“. Facesitting ist intim, erstickend und eine starke Demonstration von Macht.
Typische Varianten
- Forward Facesitting: Dom sitzt vorwärts – Fokus auf orale Stimulation (Cunnilingus/Anilingus)
- Reverse Facesitting: rückwärts – Po im Vordergrund, oft mit Demütigung
- Full Weight: komplettes Gewicht für intensives Smothering
- Light Teasing: nur leichtes Sitzen oder Schweben für Neckerei
- Bondage-Kombi: Sub gefesselt für totale Hilflosigkeit
- Clothed vs. Naked: mit oder ohne Kleidung für unterschiedliche Reize
- Breath Control: kontrolliertes Atmen – von sanft bis Edgeplay
Warum Facesitting so mächtig ist Für den/die Sub:
- Totale Hilflosigkeit: Atem und Sicht kontrolliert
- Demütigung: „Du bist mein Sitzkissen“
- Sinnliche Überflutung: Geruch, Geschmack, Wärme
- Tiefer Subspace durch Erstickungsgefühl und Hingabe
Für den/die Dom:
- Ultimative Thron-Position: Macht und Genuss zugleich
- Kontrolle über Atem und Lust
- Erotische Stimulation durch orale Anbetung
- Visuelle Dominanz: der Sub unter einem
Sicherheit – lebenswichtig
- Klare Signale: non-verbales Safeword (z. B. doppeltes Klopfen auf Oberschenkel)
- Gewicht dosieren: erst leicht, nie plötzlich voll
- Atemwege freihalten: Nase nicht blockieren bei Anfängern
- Kurze Intervalle: max. 10–20 Sekunden Smothering ohne Pause
- Kein Facesitting bei Herz-/Lungenproblemen oder Klaustrophobie
- Position prüfen: Sub's Hals nicht knicken
- Aftercare intensiv: Atem beruhigen, kuscheln, Bestätigung – Panik-Drop möglich
Zusammenfassung Facesitting ist die sinnlichste Form der Atemkontrolle – ein Thron aus Fleisch, der Lust und Macht vereint. Hier wird der Sub zum Möbel, der Dom zur Königin. Deshalb sagen viele Subs atemlos danach: „Wenn du dich auf mein Gesicht setzt und ich nur dich atme, fühle ich mich nicht erstickt – sondern endlich erfüllt: dein Thron, dein Diener, und in deiner Nähe ganz.“
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