Definition Flogging ist die Kunst, mit einem Flogger – einem mehrschwänzigen Peitschen-Toy aus Leder, Wildleder, Gummi oder Seil – rhythmische, kontrollierte Schläge auf den Körper zu geben. Es ist eines der beliebtesten Impact-Praktiken im BDSM, weil es von zart-streichelnd bis brutal schmerzhaft alles kann, je nach Material, Technik und Kraft.
Definition Exhibitionismus im BDSM ist die einvernehmliche Lust daran, sich selbst (oder den/die Partner*in) in sexueller oder unterwürfiger Weise vor anderen zu präsentieren – sei es nackt, gefesselt, gedemütigt oder beim Spiel. Es geht nicht um heimliches Zeigen (das wäre strafbar), sondern um bewusst inszenierte Zurschaustellung mit dem Wissen und der Zustimmung aller Beteiligten und Zuschauenden.
Definition Edgeplay bezeichnet im BDSM alle Praktiken, die bewusst an der äußersten Grenze von Sicherheit, Legalität, psychischer Belastbarkeit oder gesellschaftlichem Tabu operieren – also „am Abgrund spielen“. Was genau Edgeplay ist, variiert stark zwischen Personen und Communities. Für die einen ist es schon Nadelspiel, für andere erst Breathplay oder CNC mit echtem Messer. Der Name kommt nicht von ungefähr: Man spielt an der Kante („edge“) zwischen Ekstase und echter Gefahr.
Definition Ein Dungeon ist ein eigens eingerichteter, meist abgeschlossener Raum, der ausschließlich oder hauptsächlich für BDSM-Sessions genutzt wird. Er ist das „Heiligtum“ vieler Praktizierender – ein Ort, an dem Fantasie, Kontrolle und Intensität ohne Störung ausgelebt werden können. Manche haben einen kleinen privaten Dungeon zu Hause, andere nutzen professionelle Studios oder mietbare Kerker.
Definition Drop (Subdrop oder Topdrop) ist der intensive körperliche, emotionale und/oder psychische Einbruch, der nach einer BDSM-Session, einem intensiven Machtaustausch oder einem besonders starken Orgasmus auftreten kann. Er entsteht durch den abrupten Abfall von Endorphinen, Adrenalin, Dopamin und Oxytocin – Hormone, die während einer Session extrem hoch sind.
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