Definition „Kink“ ist der Oberbegriff für jede sexuelle Vorliebe, die von der gesellschaftlichen Norm abweicht – alles, was nicht „Vanilla“ (klassischer PIV-Sex in der Missionarsstellung) ist. Im BDSM-Kontext steht Kink für die unendliche Vielfalt einvernehmlicher, erotischer Praktiken, Fetische und Dynamiken, die über simple Penetration hinausgehen.
Definition Karada (jap. „Körper“) ist ein klassisches japanisches Seilbondage-Muster, das den gesamten Oberkörper (und oft auch die Genitalien) mit einem einzigen Seil in ein dekoratives, diamantförmiges Netz einhüllt. Es ist gleichzeitig Fesselung, Kunstwerk und erotisches Kleidungsstück – und eines der beliebtesten Einsteiger-Muster im Shibari.
Definition Interrogation Play ist eine intensive, meist psychologische BDSM-Szene, in der eine Person (der/die „Gefangene“) von einer oder mehreren Personen („Verhörer“, „Offizier“, „Agent“) verhört wird – mit dem Ziel, Informationen zu „erpressen“, Geständnisse zu erzwingen oder einfach die totale Kontrolle zu demonstrieren. Es ist eine Mischung aus Mindfuck, Fearplay, Sensory Deprivation und Impact – oft inspiriert von Militär-, Spionage- oder Gefängnisfilmen.
Definition Infantilismus im BDSM-Kontext ist die einvernehmliche Praxis, in der ein erwachsener Mensch bewusst in die Rolle eines Babys, Kleinkinds oder sehr jungen Kindes regressiert – mit Windeln, Schnuller, Fläschchen, Strampler, Wiege und allem, was dazugehört. Es gibt zwei Hauptströmungen, die sich oft überschneiden:
Definition Impact Play ist der Oberbegriff für alle BDSM-Praktiken, bei denen gezielt Schläge auf den Körper gegeben werden – mit der Hand oder mit Toys. Ziel ist nicht nur Schmerz, sondern vor allem die Mischung aus Endorphinen, Adrenalin, Rhythmus und Machtaustausch. Es ist eine der ältesten und beliebtesten Formen im BDSM – von zartem Klaps bis zu brutalem Caning, das Striemen für Wochen hinterlässt.
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